Schlottmeyer etwa 2012
Die von Schlottmeyer entwickelte und erfolgreich vertriebene Bio-Creme

Für seine erfolgreiche und auch sozial überaus verantwortungsbewußte Tätigkeit wurden ihm bedeutende Auszeichnungen wie der Entrepreneurs Award Minsk, der weißrussische Lenin-Orden, sowie die renommierte Solotnaja Medalija Businessmenui verliehen. Außerdem wurde er mit einem Ehrendoktortitel der Universität Karsakbai ausgezeichnet. Er ist auch in seiner Heimat gesellschaftlich sehr engagiert. So setzt er sich zum Beispiel im Rahmen des Vereins "Miteinander-Füreinander" für die staatliche Förderung von Spiele- und Erotikcentern in Gebieten mit hoher Arbeitslosigkeit ein und spendete erst kürzlich mehrere sehr ansprechende Blumenkübel für ein Altenheim in Eberswalde.

Die von ihm 2013 gegründete Firma RON capital investment konzentriert sich nun schwerpunktmäßig auf die Entwicklung, Erschließung und Verwertung des Kupfererzvorkommens in Hellersdorf, wofür er eine Reihe zahlungskräftiger internationaler Finanzierungspartner mit bestem Ruf gewinnen konnte.

Wegen eines Mißverständniss bezüglich der Abwicklung seiner Firmenbeteiligungen wird Schlottmeyer derzeit in Kroatien festgehalten und kann deshalb die Planungen momentan nicht persönlich vorstellen, was aber den Fortgang des Projektes sicherlich in keiner Weise behindern wird.

Nachdem eine weitere politische Karriere zunächst verbaut war (ein Mitgliedsantrag bei der SPD wurde vorerst abschlägig beschieden), gründete er gemeinsam mit einem Freund das Gesangsduo "Ronny & Mirko", mit dem er den weithin bekannten Schlagerhit "Golden Golden Lady" einspielte. Nach dem tragischen Suizid seines Partners arbeitete Schlottmeyer eine Zeitlang in der Entsorgungswirtschaft. Daneben versuchte er sich unter Zuhilfenahme seiner ursprünglichen Ausbildung im Chemiebereich an der Entwicklung kosmetischer Produkte. Dabei gelang ihm nach einiger Zeit eine bahnbrechende Entdeckung, die seine weitere berufliche Entwicklung stark beeinflußte. Er entwickelte ein Verfahren, mit dem es ihm möglich war, Biohautcreme aus Klärschlamm und Industrieabfällen herzustellen. Dazu gründete er 1996 die Firma "Schlottmeyer Bio Peeling", die vor allem in Süddeutschland und der Schweiz sehr erfolgreich war, worauf sein jetziges Vermögen sich hauptsächlich begründet. 2007 kam es zu einer diffamierenden Kampagne in der Presse gegen seine Firma, weil es bei einigen Anwenderinnen seiner Produkte wohl zu gewissen Hautirritationen gekommen war. Infolge dieser ungerechtfertigten und rufschädigenden Vorgehensweise mußte seine Firma jedoch Konkurs anmelden. Nachdem es dann angeblich Unregelmäßigkeiten wegen einer Konkursverschleppung gegeben hatte, engagierte sich Schlottmeyer nun in den folgenden Jahren verstärkt in Weißrußland, Kroatien und Kasachstan, wo er verschiedene Consulting- und Finanzdienstleistungsfirmen, sowie zwei Spielcasinos betrieb.